kammerchor elberfeld

 

WALZER TRIFFT TANGO

Zwei sehr besondere Konzerte liegen hinter uns. Das Programm aus Liebesliederwalzern von Brahms und Tangos von Carlos Gardel (arrangiert von Lothar Hensel) begleitet von Klavier und Bandoneon bescherte uns so viel Publikum, dass in Mettmann die Stühle kaum reichten und in Cronenberg der Raum zu klein war und die Zuhörer in den Türen standen. Ohne Zugabe ließ uns das Publikum nicht gehen. Im Vorfeld waren wir noch etwas unsicher, ob die Textsicherheit des Spanischen bei  den schnellen Tangonummern groß genug war um Klang und Präsenz zu zeigen, ob der Sprechchor "Valse" von Ernst Toch beim Publikum gut ankam und ob die Bearbeitung der Liebesliederwalzer für Klavier und Bandoneon klanglich attraktiv war. Aber schon bei der Hauptprobe war klar, dass es ein tolles Konzert wird. Alle waren so positiv gestimmt und Lothar Hensel, der Bandoneonist, war voll des Lobes für unsere Umsetzung seiner Tangoarrangements.

Das war eine gute Bestätigung unserer Arbeit, gerade weil nach den Konzerte davor die Stimmung ja etwas gedrückter war. So gehen wir voll Freude an unser neues Programm. 


 "LEHRE UNS BEDENKEN, DASS WIR STERBEN MÜSSEN"

Chormusik zum Totensonntag

Mit Hugo Distlers "Totentanz" als Hauptwerk hatten wir ein Programm entworfen, dass in verschiedenen Aspekten Bezug auf das Sterben nimmt. Dazu Stücke von Reger, Desprez, Schein und Jenkins.

Eigentlich waren die Konzerte insgesamt nicht so schlecht. Das Publikum war immerhin sehr angetan und hast uns  gelobt. Ich war trotzdem enttäuscht. Warum? Wir hatten fast alle Stücke schon einmal aufgeführt. Zwar war das zum Teil schon etwas länger her, aber der Beginn der Probenphase ging zügig und ich war voller Hoffnung, dass wir es schaffen, ein oder gar zwei Schippen drauf zu legen und unsere Niveau anzuheben. Irgendwie ging es dann mittendrin nicht weiter. Wir stagnierten und ich fand scheinbar nicht die richtigen Mittel um den Chor voran zu bringen. So mischen sich Selbstkritik und Chorkritik und immerhin war es ein guter Anlass sich im Chor erneut auszutauschen über Ziele, Wünsche und Anforderungen.


harmonium

Ein wunderbares Druckwind-Instrument für den Einsatz bei Chor- und Orchesterkonzerten. Erbaut von Alexandre Père & Fils im Jahr 1860. Es ist ein klassisches Vierspiel und steht auf knapp 441Hz. Ich verleihe es gegen einen geringen Mietpreis an kundige Spieler, lasse mich aber auch gerne mitsamt des Harmoniums engagieren.


bearbeitungen

chor der konzertgesellschaft

 

REJOICE

Englische Chormusik mit Pauken und Trompeten

Der Chor der Konzertgesellschaft wechselt die Stadthalle mal wieder mit der Immanuelskirche. Da wir dort nicht mit einem großen Orchester agieren können, habe ich ein abwechslungsreiches Programm mit englischer Chormusik zusammen gestellt und zum Teil für Blechbläserquintett, Pauke und Orgel bearbeitet. Die Komponistenstars der englische Chormusik sind fast alle dabei: Edward Elgar, Charles Villiers Stanford, Benjamin Britten, Charles Hubert Hastings Parry, Ralph Vaughan Williams und Bob Chilcott.

Ausserdem singen mit uns Ina Yoshikawa, Uta Christina Georg, Gustavo Martin Sanchez und Sebastian Campione.

 

HERZLICHE EINLADUNG

 

31. Mai 2026, 18 Uhr

Immauelskirche, Sternstraße 73, 42275 Wuppertal


 HÄNDEL: MESSIAS

Das Weihnachtskonzert am 25.12. in der Wuppertaler Stadthalle mit Händels Messias war ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten und das Publikum. Clemens Flick - der Dirigent - hat bei der Auswahl der Arien und Chorsätze eine dramaturgisch schlüssige Lösung gefunden und sie interpretatorisch mit neuen Ideen umgesetzt. Der Chor konnte diesmal komplett auf dem Orchesterpodium stehen, so dass er klanglich viel präsenter war. Auch der Kontakt zum Orchester war dadurch natürlich viel besser. 

Der Chor hat in allen Belangen überzeugt und wurde vom Publikum - wir hatten wieder (!) eine ausverkaufte Stadthalle - mit vielen Bravo-Rufen bedacht. 

Jetzt geht es in die wohlverdiente Pause. Wir starten im neuen Jahr mit neuem Programm.

Allen ein gutes neues Jahr.


 ORFF: CARMINA BURANA

Ein fulminantes Konzert liegt hinter uns. Endlich mal wieder ein ausverkauftes Haus. Das zeigt uns, dass es sich lohnt, eigene Konzerte zu veranstalten, auch wenn es natürlich immer ein finanzielles Risiko gibt.

Ich war diesmal als Dirigent gefragt und muss in dieser Größenordnung -  insgesamt über 200 Mitwirkende  -  und mit den akustischen Verhältnissen in der Stadthalle, die ich ja das erste Mal vom Pult aus erlebe, natürlich noch mehr Erfahrung sammeln. Insofern muss ich mich in der Beurteilung auf den wirklich begeisterten Applaus verlassen und die vielen vielen positiven Rückmeldungen.

Wir werden auf jeden Fall diesen eingeschlagenen Weg fortsetzen und noch mehrfach als Veranstalter in der Stadthalle musizieren.